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Ausgangsort: Orange (Frankreich, Departement Vaucluse)

Zielort: Flüelen (Schweiz, Urner See), urspr. Bad Säckingen

Gesamtstrecke: 1061km

Jahreszeit: Sommer – Juli/August



Etappen  (27.7 – 13.8.2005)

 

Bustransfer Waldshut/D – Orange/F (26./27.7.)

1. Etappe: Orange – Villes-sur-Auzon #38km

2. Etappe: Villes-s-Auzon – Forcalquier #90km

3. Etappe: Forcalquier – Moustiers #62km

4. Etappe: Moustiers – St.Julien-du-Verdon (Lac de Castillon) #59km

5. Etappe: St.Julien-du-Verdon – Entraunes #74km

Ruhetag

6. Etappe: Entraunes – St.Paul-sur-Ubaye #71km

7. Etappe: St.Paul-s-Ubaye – Arvieux (Brunissard) #57km

8. Etappe: Arvieux (Brunissard) – Val-des-Prés (le Rosier) #40km

9. Etappe: Val-des-Prés (le Rosier) – Sestriere/I #48km

10. Etappe: Sestriere – Caselette #87km

11. Etappe: Caselette – (Lago di) Viverone #90km

12. Etappe: (Lago di) Viverone – (Lago di) Orta #86km

13. Etappe: (Lago di) Orta – Cannero (Lago Maggiore) #59km

14. Etappe: Cannero (Lago Maggiore) – Bellinzona #57km

Ruhetag

15. Etappe: Bellinzona – Airolo #65km

16. Etappe: Airolo – Flüelen (Urner See)

Zugtransfer Flüelen/CH – Bad Säckingen/D



Vorwort zu dieser Tour

Diese Tour ging über 9 Alpenpässe, davon 7 über 2000m (Champs, Cayolle, Vars, Izoard, Sestriere, Finestre, Gotthard) und einer knapp darunter

(Montgenevre). Wir hatten nicht wirklich trainiert (Vogesen-Tour zwei Monate zuvor + 2/3 Ausfahrten) und uns zum ersten Mal zwei dicke Bücher mitgenommen. Wie passt das zusammen?

  • Die Tagesetappen wurden im Vergleich zu anderen Touren in der Länge radikal gekürzt.
  • Während des Tourabschnittes in dem es über die meisten Pässe gehen sollte (5.- 10. Etappe, 7 Pässe) sind wir nie unter 1000m gekommen.
  • Die Übernachtungsplätze wurden so gewählt, dass sie bereits schon ein paar Kilometer im Anstieg für den darauf folgenden Tag lagen (meistens zw 1300 u 1700m).

Mit dieser Strategie waren wir bereits noch vormittags auf der angestrebten Passhöhe und zwischen 15Uhr und 17Uhr beim nächsten Campingplatz, sodass die Erholung nicht zu kurz kam und die Bücher tatsächlich gelesen wurden. Vergleichsweise selten hatten wir das Gefühl uns zu quälen und wir hatten nicht in einem Mal sehr viele Höhenmeter zu bewältigen mit Anfahrten von bis zu 40km (siehe Alpen 2005). Es kam noch hinzu, dass wir auf allen Passhöhen Sonne hatten. So war diese Tour, vor der wir, wenn nicht Angst, zumindest sehr viel Respekt hatten, nicht so anstrengend wie die meisten anderen vorangegangenen Touren (nicht einmal so anstrengend wie die Deutschlandtour 2002, bei der es so gut wie nur flach war).



Tourbeschreibung

1. Orange – Carpentras – Villes-sur-Auzon #38km:

Außerhalb (südöstlich) von Orange ging nachmittags um 15Uhr bei großer Hitze und zum Glück auch Wind die Tour los. Das Gefühl war noch leicht mulmig, da wir nicht wirklich wussten, wie das nun alles werden sollte. Auf den ersten paar Kilometer in Richtung Osten tauchte so allmählich der Mt. Vontoux (1909m) im Nordosten auf. Dieser Riesenberg sollte uns für den Rest des Tages und einen großen Teil des darauffolgenden begleiten. Der Camping à la Ferme bei Villes-s-Auzon hat zunächst durch seine Kargheit und Schutzlosikeit erschrocken, es wurden aber auf vier Pfosten kleine Dächer installiert, die ein wenig Schatten gaben und die sanitären Anlagen waren hervorragend, der Wein, den die netten Besitzer anboten auch.

2. Villes-s-Auzon – Gorges de la Nesque – Sault – Banon – Forcalquier #90km:

Auch wenn es auf der Karte bei weitem nicht den Anschein hatte: ein sehr spektakulärer Tag und zum Glück bedeckt und somit nicht zu heiß. Der Tag ging sofort los mit einer klassischen französischen Bilderbuchschlucht, den Gorges de la Nesque, die uns von 200m auf über 700m brachte und uns den ersten leichteren, dafür längeren Anstieg bescherte. Kein Problem, es gab ja schließlich was zu gucken. Auf der kleineren Abfahrt in Richtung Sault begegnete uns zum ersten Mal das Highlight Nr. 2: Lavendel. Erst kleine Felder, dann etwas größere und dann irgendwann auf dieser Etappe Felder bis zum Horizont. Der Duft ist sehr intensiv, das Summen der Bienen (dafür muss man Anhlaten und lauschen) wahnsinnig beruhigend. Insgesamt stieg die Etappe etwas mühselig auf knapp unter 1000 Meter aber schon vor Banon und bis Forcalquier (von zwei kleineren Steigungen abgesehen) gab es schöne, lange Abfahrten. Banon ist eine kleine reizvolle Ortschaft an einem Hang mit einem schönen Blick in Richtung Süden. In Forcalquier war der Campingplatz nah genug am Stadtkern, um zu Fuß dort abends die nette Kleinstadt zu erkunden – die Sonne hatte inzwischen die Wolkendecke vertrieben. Schreck des Tages: Linkes Pedal war locker bei der Ankunft in Forcalquier. Mann des Tages: Fahrradmonteur der Fahrradwerkstatt mit passendem Imbus (den wir natürlich nicht dabei hatten). 2. Preis geht an einen Wurstverkäufer in Banon, mit sallerlei Sonstigem im Angebot, der uns eine Wasserflasche nicht verkaufen wollte mit dem Hinweis, dass das Brunnenwasser gegenüber seines Ladens sehr gut sei (Für diese Nettigkeit gibt es Werbung: Sein Laden ist mit Sicherheit eine lohnenswerte Anlaufstelle für alle Wurst- und Pastetenfans).

3. Forcalquier – Oraison – Brunet – Moustiers #62km:

Einmal quer durchs breite Durance-Tal in Richtung Lac de SteCroix (dem großen Stausee, der direkt am westlichen Ausgan des Canyon du Verdon beginnt). Dafür ging es die ersten 10km des Tages bergab – auch ein angenehmer Beginn – dann über Autobahn (A51) und Fluß – der nur sehr wenig Wasser führte – nach Oraison und ins Tal der Asse auf der glücklicherweise schattigen Seite entalng der kleinen D115 nach Brunet. Der nächste Bergtest stand an. Diesmal etwas steiler dafür kürzer von Brunet auf die Valensole-Ebene (200Hm), ziemlich steil, heiß und ein wenig ernüchternd in den ersten Kurven bis wir einen gleichmäßigen Rhythmus gefunden haben und am Ende doch noch gut hoch kamen. Nach ein wenig Schotterpiste, etwas mühseligem Auf und Ab durften wir dann bereits gegen 14Uhr (Rekord, was die Ankunft anbelangt) in Richtung Moustiers abfahren, wo wir bereits schon vor dem Ortschschild einen Plan aller Campingplätze dieser Ecke fanden (sehr hilfreich). Wir wählten einen Platz an einem kleineren See 4km unterhalb von Moustiers und freuten uns aufs Baden. Aufgrund von zu hoher Algernkonzentration wurde uns dies leider verwehrt, was einem relaxten Nachmittag keinen Abbruch tat. Die Ortschaft Moustiers gilt mit als die schönste Frankreichs aufgrund seiner Lage an

Steilen, hohen Felsen, mit einer Kapelle ein wenig oberhalb im Felsen, kleine schnuckelige Gassen und kleinen Schlucht mit hoher Brücke und einem weiten Blick in Richtung Süden. Lohnenswert um dort Essen zu gehen. So sprinteten wir, nachdem die große Hitze wieder ein wenig nachgelassen hat, ohne Gepäck die 4km nach Moustiers hoch. Einkaufen konnten wir an diesem Samstag noch bis 19.30Uhr und auf der Suche nach dem geeigneten Restaurant schlenderten wir durch den Ort. Vorbildlich und vorausschauend dachten wir daran die Fahrradlichter mitzunehmen. Leider waren die Batterien des vorderen Lichtes leer und so rauschten wir ein wenig abenteurlich durch die Nacht zurück zum Campingplatz – vorbei an einem Radler ohne Licht – natürlich.

4. Moustiers – Grand Canyon du Verdon – Castellane – Lac de Castillon –St.Julien-du-Verdon #59km:

Die nächsten 500 Höhenmeter waren auf den ersten 15km zu bewältigen - hoch zum Col d’Ayen (1032m). Macht nichts, bei so einer atemberaubenden Landschaft wie sie die Verdon-Schlucht und der Blick auf den Stausee bietet. Wir nahmen die nördliche Route nach la Palud an dessen höchster Stelle (am besagten Pass) sich nochmals ein sehr schön angelegtes Lavendelfeld befand - das letzte dieser Tour. Hinter la Palud beginnt die 23km lange, bisweilen sehr steile Route des Cretes, eine Rundstraße die an die spektakulärsten Stellen der Verdonschlucht führt. Diese Straße haben wir nicht genommen, können wir aber allen Fitteren unter den Radlern wärmstens empfehlen, da wir zu einem früheren Zeitpunkt die Straße mit einem etwas bequerem Verkehrsmittel gefahren sind. Wir sind weiter nach Castellane. Dazu geht es von la Palud zunächst weiter bergab, dann kleinerer Anstieg zum Aussichtspunkt zum Eingang der Schlucht (Point Sublime), wieder eine sehr schöne Abfahrt bis man sich direkt unten am Fluß Verdon wiederfindet, von wo aus man 14km flach nach Castllane kommt – wenn man Glück mit dem Wind hat, geht das auch recht einfach. Entlang der Straße nach Castellane gibt es nicht nur zahlreiche Badestellen im Fluss, sondern auch einige Campingplätze – bei einer anderen Planung sicherlich auch sehr reizvoll. Aufgefallen sind uns im übrigen Polizisten mit Gewehren im Anschlag jeweils an den Verkehrsknotenpunkten in Richtung Ein- und Ausgang der Schlucht. Nach Castellane die zweite „Bergwertung“ des Tages hoch zum Stausee Lac de Castillon (900m). Der Campingplatz in St.Julien-du-Verdon ist 10min zu Fuß von einer schönen Badestelle entfernt. Dies blieb nicht ungenutzt an einem so heißen Tag, an dem wir an so vielen Stellen auf der Strecke ins Wasser springen wollten.

5. St.Julien-du-Verdon – St.Andre – Colmars – Col des Champs (2087m) – Entraunes #74km:

Der erste richtige Pass: Col des Champs (2087m). 38km vergleichsweise einfache nur sehr leicht und – bis auf zwei kleinere Anstiege - regelmäßig ansteigende Straße bis Colmars. Colmars ist ein netter Ort auf 1269m mit einer beeindruckenden Festung. Hier folgten wir nicht weiter der Straße in Richtung des stärker befahrenen Col d’Allos sondern bogen rechts ab in eine kleine Straße die nun 12km stark bergauf führen sollte. Auf den ersten 4km taten wir uns sehr schwer. Lag es an den steilen Rampen; den 38km, die wir schon in den Beinen hatten; wussten wir noch nicht, wie man einen Berg hochkommt? Zudem hatten wir den leichtesten Gang an unserem Fahrrad zu diesem Zeitpunkt „noch nicht entdeckt“ – wir dachten aus vorangegangenen Touren, wenn wir den auspacken, können wir auch gleich schieben. Die Straße schlängelt sich so in sehr vielen Serpentinen in Richtung Baumgrenze und knapp darüber. Auf den Weg nach oben haben wir zusätzlich noch die Erfahrung machen dürfen, dass man sich tatsächlich der Berg hinauf ziehen lassen kann: Ein netter Franzose fuhr ein wenig vor uns her quatschte mit uns und schon waren wir wieder 1,5km dem ziel näher ehe er weiterfuhr. Der Pass ist insgesamt sehr schön und vor allem einsam. Man kann weit blicken und sich auf die 17km lange Abfahrt nach St.Martin-d’Entraunes freuen. Auf dem Weg nach unten haben ein paar misstrauische Murmeltiere vor uns gewarnt oder war es die Wandergruppe mit dem Esel...? Den erhofften Laden in St.Martin fanden wir nicht, der Campingplatz dort wäre zu umständlich zuerreichen gewesen, so dass wir uns entschlossen bereits ein paar Kilometer in Richtung Col de Cayolle zu fahren und in Entraunes einzukaufen und zu zelten. Entraunes hat einen süßen Laden und der kleine Campingplatz ist am Ortsrand direkt an einem Gebirgsbach.

Ruhetag: In der Nacht setzte zum ersten Mal Regen ein. Es regnete auch am Morgen bis fast in den Nachmittag hinein. Wir waren nicht allzu motiviert auf’s Rad zu steigen und so wurde dieser Tag zum Ruhetag bzw. Lesetag. Das tat auch unseren Beinen merklich gut. Abends belohnten wir uns für’s Nichtstun mit lecker Essen im einzigen Restaurant des Ortes, das nur das Tagesmenü auf der Speisekarte hatte, so dass die Wahl nicht allzu schwer fiel.

6. Entraunes – Col de la Cayolle (2326m) – Barcelonnette – St.Paul-sur-Ubaye #71km:

Um 9Uhr kamen wir los und uns ging es richtig gut. Perfektes Wetter und wieder ein recht einsamer und wunderschöner Pass auf der Südseite. Die Anfahrt von 1300m auf die Passhöhe des Col de la Cayolle (2326m) betrug 15km und war im Vergleich zu Col des Champs gleichmäßiger. So waren wir nicht nur glücklich, dass wir oben angekommen sind, sondern auch über die Art und Weise, wie wir es geschafft haben. Die Einsamkeit in dieser gewaltigen Landschaft tat noch ihr übriges. Von Barcelonnette aus betrachtet scheint dieser Pass ein beliebtes Ausflugsziel zu sein: auf der Nordseite war ein wenig mehr los – auch ein wenig mehr Radler, die auf der Passhöhe umkehrten, um wieder nach Barcelonnette zu radeln. Die Abfahrt bot wieder ein völlig anderes Bild als die Auffahrt. Das war war schon beim vorangegangen Pass so. Weites Land mit Murmeltieren und Wasserfällen (Filmkulisse für einen Western). Weiter unten dann die Gorges de Bachelard, eine sehr schöne Schlucht durch die man hindurch fährt ehe man nach 30km Abfahrt in Barcelonnette auf über 1100m einfährt. Barcelonnette ist eine Kleinstadt, die Sommer wie Winter hauptsächlich vom Tourismus lebt. Vorteil: Hier bekommt man alles, auch ein Kartusche für unseren in Frankreich scheinbar sehr unüblichen Brenner. Weiter ging es entlang der Ubaye nach Jausiers (der nördliche Ausgangspunkt für Radler zum Cime de la Bonette) und nach weiteren 7km auf der Passstrasse zum Col de Larche links in Richtung Col de Vars – von diesem Pass aber zunächst die ersten 7km nach St.Paul-sur-Ubaye auf knapp 1500m. Der Campingplatz liegt nach einer kurzen steilen Abfahrt unterhalb des Ortes direkt am Fluss.

7. St.Paul-sur-Ubaye – Col de Vars (2109m) – Guillestre – Arvieux (Brunissard) #57km:

Vorneweg: der härteste Tag. Nicht nur, dass wir sofort diesen steilen Anstieg zurück ins Dorf hatten und dort einem Paar aus den Niederlanden eine schöne Show bei der Anfahrt lieferten, nein, es meldete sich auch mal wieder das Rad mit einem zunächst nicht lokaslisierbaren Geräusch im Bereich des „Antriebs“. Der zusätzliche, z.T. starke Gegenwind machte es uns sehr schwierig in den guten Rhythmus zu kommen, den wir mit Sicherheit am Vortag hatten. Es wurde zudem sehr steil (die durchschnittliche Steigung ging zum ersten mal über 10%, d.h. z.T. sehr steile Rampen), und vorbeifahrende Rennradler motivierten zusätzlich noch mit einem „très dure“. Also wurde er doch ausgepackt: der leichteste Gang (für Cracks fehlt hier die Anzahl der Zacken auf dem Ritzel) – die Rettung für die weiteren Anstiege die noch folgen sollten auf dieser Tour. Mit teilweise durchschnittlichen 6km/h rasen wir so der Passhöhe entgegen. Insgesamt ist hier schon ein wenig mehr los, da diese Passstraße auch als Verbindungsstraße genutzt wird. Sicherlich nicht der spektakulärste, dennoch ein schöner Pass. Die Nordseite – mal wieder völlig anders - erinnerte zunächst an eine Allgäulandschaft. Dann kommt ein sehr hässlicher, erschreckend großer Skiort und ab der Ortschaft Vars eine großartige Ausicht auf das Durance-Tal in Richtung Briancon mit den Gletscher des Ecrins-Massifs (südlichster 4000er der Alpen) im Hintergrund. Kurz vor Guillestre, nach einer ausgiebigen Pause überraschte uns die Combe du Queyras (Foto). Eine gewaltige Schlucht mit einer dramtischen Straße im Felsen. Wir folgten dieser Straße weiter bis 2km vor Chateau-Queyras (23km hinter dieser Ortschaft liegt der 2744m hohe Col d’Agnel und Italien) und bogen links, nach Norden in die Passstraße zum Col d’Izoard. Die durchschnittlichen 6% auf den ersten 4km nach Arvieux waren sehr unregelmäßig so dass wir mit sehr starken Rampen zu kämpfen hatten. Damit haben wir nicht gerechnet. Auch nicht, dass der Camping à la Ferme voll war und es für uns noch weitere sehr viel steilere 4km gegen Wind bergauf zu einem Campingplatz auf ca 1750m in einem Nebental hinter Brunissard. Im Nachhinein die schwersten 8km der Tour, womit wir nicht unbedingt gerechnet haben. Die Nacht auf fast 1800m ist sehr kalt im Zelt. Mit spektakulären 13,5km/h im Durchschnitt sind wir diese Etappe gefahren – neuer Negativrekord. Mit diesem Eindruck entschlossen wir, dass wir es vielleicht übertrieben hatten, am nächsten Tag noch irgendwie versuchen würden über den Izoard zu kommen und dann an einem weiteren Tag über einen kleineren Pass (Col d’Echelles 1766m) Richtung Susa und raus aus den Alpen.

8. Arvieux (Brunissard) – Col d’Izoard (2361m) – Briancon – Val-des-Pres (le Rosier) #40km:

Großen Respekt hatten wir vor dem, was da kommen sollte (Col d’Izoard 2361m) mit den durchschnittlichen 11% auf den ersten Kilometern, den vorangegangen Tag noch nicht vergessen. Es lief unerwartet gut – sehr gut sogar. Verglweichsweise mühelos überwanden wir die steilsten Passagen und kamen mit viel Anfeuerung der verbeifahrenden Autos (was nicht allzu viele waren) zunächst bei der doch sehr beeindruckenden Casse Deserte mit seinen Felsformationen die stark an einen Nationalpark in Nordamerika erinnern – alles so riesig. Die Passhöhe in 2,5km Entfernung kann man von hier bereits sehen – das Dach der Tour also zum Greifen nahe. Auf der Passhöhe selbst befindet sich ein Tour-de-France Museum, der Blick vor allem auf die wunderschöne, neu asphaltierte Passstraße vom Norden (Briancon) kommend und den Bergen dahinter ist unvergesslich. In der Abfahrt kamen uns sehr viele Radfahrer entgegen aber nur sehr selten irgendwelche Tourer (wie überhaupt auf der gesamten Tour). Der Izoard scheint für die Fahrradwelt ein heiliger Berg zu sein, da sich wirklich jede Altersklasse da hoch quält. Briancon ist die höchste Stadt Frankreichts (1200m) und hat beeindruckende Burganlagen um den Stadtkern herum – hier werden wir vielleicht nochmals vorbeischauen. Es gibt hier vergleichsweise viel Verkehr, da die Stadt gleichzeitig Knotenpunkt zwischen Italien im Osten (Col de Montgenevre), Grenoble im Westen (Col de Lautaret) und im Süden den Städten entlang der Durance. Von Briancon zum Campinplatz in le Rosier (Val-des-Prés) raus und rauf sind es nur noch 8km. Trotz Platten kurz vor le Rosier waren wir sehr früh auf den für uns schönsten Campingplatz der Tour, da wir einen abgeschieden Platz direkt an einem kleinen Fluss hatten. Die frühe Ankunft von einer unerwartet leichten Etappe ermöglichte nicht nur unseren Beinen zu ruhen, sondern uns die Möglichkeit neu über den weiteren Verlauf der Tour nachzudenken. Und so entschlossen wir uns, süchtig nach dieser tollen Bergwelt, in den darauffolgenden zwei Tagen doch noch drei weitere Pässe zu fahren - Montgenevre (1850m), Sestriere (2035m) und Colle delle Finestre (2176m) - uns dafür aber in Sestriere selber mit einem Hotel zu belohnen

9. Val-des-Prés (le Rosier) – Briancon – Montgenevre (1850m) – Cesana Torinese – Sestriere (2035m) #48km:

Zwei Pässe sind heute also geplant. Klingt spektakulär – zumindest für uns – war es aber nicht, da es nur knapp über 30km werden sollten. „Sollten“: Kurz nach Abfahrt und 1km vor dem Anstieg zum Montgenevre der große Schreck. Kette auf dem Boden, und zwar die eine, die Captain und Stalker miteinander verbinden. Es stellte sich heraus, dass sich die Schrauben des Kettenblattes des Stalkers gelöst haben und dieses dann quer hing, so dass die Kette sich löste. In einer solchen Schocksituation sprach der gerade vorbeikommende „Sensenmann“ (kein Scherz - da oben wird eben mit der Sense gemäht) für uns das Qualvolle, aber einzig Sinnvolle aus: Zurück, runter nach Briancon - die am Vortag gewonnen wertvollen Höhenmeter wieder verlieren – und in einen Fahrradladen. Wir machten das hintere Kettenblatt mit den übrigen zwei Schrauben notdürftig fest runter gings. Da es erst 9Uhr war, hatten wir kurz nach 10 schon alles repariert und begannen somit die eigentliche Etappe ein wenig weiter unten. Der Montgenevre ist viel befahren, bietet aber immer wieder einen schönen Blick in Richtung Briancon. Glücklicherweise war Samstag und so gut wie keine Lastwagen unterwegs. Der Pass ist nicht zu steil und man kann ihn sehr gleichmäßig fahren. Kurz hinter der Passhöhe ist die Grenze nach Italien und dort begann auch sofort der Stau. Die komplette Abfahrt (5km) nach Cesana Torinese war eine einzige Baustelle, in der die Fahrzeuge nur einspurig durchgelassen wurden, während jeweils am anderen Ende lange gewartet wurde. Torino 2006 lässt grüßen. Auf der gegenüberliegenden Seite, hinter Cesana, eine weitere Baustelle: die Eisrodelbahn – Torino 2006. Ab Cesana (auf 1300m) war alles wieder ein wenig ruhiger und wir wählten die etwas längere, aber dafür kaum befahrene Nebenstraße über Bousson und Sauze hoch nach Sestriere (2035m), die erst auf den letzten 2-3km richtig steil wurde, dafür aber einen sehr schönen Blick Richtung Westen mal wieder auf die Barre des Ecrins hinter Briancon. Sestriere selber (bereits um 15Uhr kamen wir dort an) war eine einzige Baustelle – Torino 2006 – un die Hänge um die Ortschaft sehr abgefahren und wüst. Nicht sehr schön. Das Savoy-Hotel (3 Sterne) mit Badewanne machte diesen Makel aber mehr als wett. Im Restaurant abends bekamen wir einen ersten Aussblick auf das sprachliche Abenteuer, das vor uns lag (wir beide sprechen kein Wort italienisch).

10. Sestriere – Colle delle Finestre (2176m) – Susa – Caselette #87km:

Gut gefrühstückt, das Tandem aus der Abstellkammer des Hotels geholt, Photoshooting mit dem Portier und dann ging es zunächst auf eine ca 17km langen Abfahrt vorbei an Baustellen für Gondeln, Skischanzen, Eishallen – Torino 2006. In Purrieres begann der ca. 12km lange Aufstieg zum Colle delle Finestre (2176m). Sie führt auf einer frisch asphaltierten Straße an Balboutet vorbei. Diese Straße taucht noch nicht in allen Karten auf – es gibt sie trotzdem. Vielleicht wurde sie für den Giro d’Italia 2005 frisch asphaltiert, bei der die Rennradprofis aus der entgegengesetzten Richtung kamen – also hier sich den Berg hinunter stürzten. Die Straße ist dennoch sehr schmal und einsam, sodass es für uns sehr idyllisch wurde. Abgesehen von nicht allzu vielen Rampen, sind wir gleichmäßig zu einer kleinen Hochebene hochgerollt (an dieser Stelle fühlten wir uns ein wenig an die schottischen Highlands erinnert). Die andere Straße, die an diese Hochebene stößt ist – Erzählungen nach - die durchweg geschotterte Assietta-Kammstraße, die von Sestriere kommend 30km zwischen 2000 und 2500m auf und ab geht. Sicherlich sehr reizvoll – aber nicht mit soviel Gepäck. Von dieser Hocheben bis zur Passhöhe sind es nochmals weitere knapp 3km. Eine Kuhherde sorgte auf diesen letzen Anstieg für viel Stau und für uns bot sich die einmalige Gelegenheit in einem Anstieg Autos zu überholen. Toller Blick von der Passhöhe in beide Richtungen. Vor uns schlängelte sich die 17km lange Abfahrt nach Susa (500m), davon die ersten 7km Schotterpiste. Schnell konnten wir hier nicht fahren, d.h. wir mussten viel bremsen und in den scharfen Kurven lag zum Teil mehr Geröll als Schotter – keine wirkliche Erholung und wir waren nicht viel schneller als im Aufstieg. Wir wurden zudem in unserer Entscheidung bestätigt nicht die Assietta-Kammstraße zu fahren. Weiter unten klettert die inzwischen gut asphaltierte Straße in unzähligen Serpentinen nach unten. Auf 500m angekommen, blies ein starker Wind zum Glück aus westlicher Richtung, so dass es in zügiger Fahrt raus aus den Alpen auf den Campingplatz in Caselette ging.

11. Caselette – Fiano – Cirie – Rivarolo – Strambino – Azeglio - (Lago di) Viverone #90km:

Ein Großstadt wie Turin wollten wir weit umfahren und kamen so durch kleinere sehr charmante Städte und Dörfer (Cirie, Aglie). So fuhren wir zunächst am Alpenrand nach Norden (Fiano) und dann immer in Sichtweiter der Alpen (z.T mit den ganzen hohen schneebedeckten Bergen). Auffällig an diesem Tag war (möglicherweise auch bedingt durch die Nähe zu einer Großstadt), dass immer wieder, dort wo man es am wenigsten vermuten würde, Prostituierte in den Maisfeldern warteten. Insgesamt war diese Etappe hügeliger und damit abwechslungsreicher als gedacht. Es war auch dank eines kühlen Windes bei weitem nicht so heiß wie vermutet. Der Lago di Viverone ist ein See, der nicht so überlaufen ist, wie man es hätte vermuten können (vielleicht, weil es unter der Woche war); so war alles sehr gemütlich und ruhig dort – wenn da nicht die vielen Mücken gewesen wären. Es gibt an diesem See insgesamt drei Campingplätze.

12. (Lago di) Viverone – Salussola – Buronzo –Carpignano – Barengo – Gozzano – (Lago di) Orta #86km:

Heute die große Flachetappe an vielen Reisfeldern vorbei und als Trost die Alpen noch in der Ferne. Anonsten sahen wir viele weiße Reiher. Man gewöhnt sich an die museumsreifen kleinen Ortschaften, die eine willkommene Abwechslung waren. Auffällig in Italien sind auch die vielen Plakate von Schnulzsängern, die irgendwo ihren Aftritt ankündigen – stilistisch direkt den 80ern entsprungen. Das Highlight selber war die Ankunft bzw. die letzten Kilometer von Gozzano zum Ortasee runter. Sehr schöner See mit einer Klosterinsel und in der Ortschaft Orta selber der „heilige Berg“ mit vielen Kapellen zu Ehren von Franz von Assisi. Schöne Atmosphäre mit tollen Blick auf den See von diesem Berg. Die Ortschaft selber lädt zum Weggehen ein mit vielen Restaurant, Eiscafes und einer Jazzkneipe. Das alles zu Fuss – der Campingplatz liegt nicht weit vom Ortseingang entfernt. Der Platz ist nicht der Ruhigste und hat mit seinen Animationen schon fast Clubcharakter. Der sehr zuvorkommende Besitzer hat uns den letzten Platz gegeben und für den Abend und für die Weiterfahrt am nächsten Tag sehr engagiert beraten.

13. (Lago di) Orta – Stresa – Verbania – Cannero #58km:

Eigentlich sollte es heute nicht über einen Berg gehen. Die Möglichkeit wäre da gewesen auf einer größeren Straße zügig nach Verbania zu fahren. Der Campingplatz-Besitzer wusste es besser und schickte uns über den Berg in Richtung Armeno hoch und weiter nach Stresa. Es war sicherlich die schönere Strecke aber es zog sich sehr lange hin bis wir endlich am höchsten Punkt angelangt waren. Die Abfahrt eröffnete uns dann den Blick auf den Lago Maggiore. Noch mehr als am Ortasee wird man hier, wenn man die einsame Bergwelt hinter sich hat von dem Touristenansturm überwältigt. Es wäre theoretisch denkbar – sofern es der Kapitän zulässt – mit dem Boot beispielsweise von Stresa nach Intra (Verbania) mitgenommen zu werden. Wir wählten die Umfahrung des Sees an dieser Stelle – zügige 16km, teilweise mit Radweg (un einer sehr abenteurlichen, rhythmischen Fahrradbrücke im äußersten Westen des Sees). Der ursprüngliche Plan war von Vedrbania nach Laveno rüberzusetzen und den nächstbesten Campingplatz zu nehmen. Davon wurde uns abgeraten, da dies die noch steilere Seite des Sees ist und es daher dort weniger Plätze gibt. Der Campingplatz in Cannero war voll bis fast auf den letzten Platz – nach unserer Ankunft war er voll bis auf den letzten Platz. Die am häufigst gesprochene Sprache ist deutsch, der Platz liegt direkt am Wasser.

14. Cannero – Ascona - Locarno – Cugnasco – Bellinzona #57km:

Bei zunächst bedecktem Himmel und kurz einsetzendem Nieselregen ging es weiter am See entlang. An der Uferpromenade in Ascona - da kommt man automatisch hin, weil der Tunnel für Radler gesperrt ist – beginnt der schweizer Fernradweg Nr. 3. Auf diesem Weg kommt man gut nach und durch Locarno und bis Tenero weiter am Wasser entlang – die Sonne hat sich inzwischen durchgesetzt. Aufgrund von kürzlichen Baumaßnahmen, war es sehr schwierig den Radweg weiter zu folgen – i.a.W.: wir haben ihn verloren. Es hätte sich sicherlich gelohnt nach ihm zu suchen, denn die Alternative ist ein nicht unanstrengedes Auf und Ab  nach Cugnasco, Gudo und Sementina. Den Radweg vermuten wir entlang des Ticino und damit angenehm flach. Bellinzona überrascht. Sehr schöne Innenstadt und aufgrund seiner alten Festungsanlagen seit wenigen Jahren UNESCO-Weltkulturerbe. Wenn man die Touristeninformation finden will, ist es besser den Pfeilen zu folgen als irgendein Plan zu konsultieren (dort ist die tourist info falsch eingezeichnet). Leider ist es sehr schwierig hier was geeignetes zu finden, um abends Essen zu gehen. Zudem ist die schöne Innenstadt abends wie ausgestorben – ausgenommen dem Kneipeneck. Der Campingplatz liegt im äußersten Norden der Stadt.

Ruhetag:Am Abend zuvor hatten wir uns schon mit Freunden auf dem Campingplatz verabredet – warum sollen wir da nicht mal die Weiterfahrt um einen Tag verschieben. Das Auto brachten uns zunächst zum Verzasca-Stausee und dann nach Rivera von wo aus wir die Gondel in Richtung M. Tamaro. Schöne Welt da oben, mit Flugzeugsicht ins Ticino-Tal und den entfernteren 4000ern.

15. Bellinzona – Biasca – Faido – Airolo #65km:

Der Radweg Nr. 3 kommt direkt am Campingplatz vorbei, man muss nur gleich zu Beginn aufpassen, dass man nicht den Radweg in richtung San Bernardino nimmt. Bis hinter Biasca führt der Radweg zum Teil auf idyllischen Pfaden durchs noch breite Ticino-Tal. Es ist überwiegend angenehm flach. Wegen einer Baustelle haben wir den Radweg kurzfristig verloren, aber in so einem Tal kann es nur eine Richtung geben und so hatten wir ihn bald wieder. Es folgt der Anstieg in zweieinhalb Stufen. Die erste fängt hinter Giornico an, wo der Radweg auf der normalen Straße weiterführt, die zweite  nach ca. 5km Flachstück ab Faido an deren Endpunkt sich Autobahn, Eisenbahn, normale Straße und Wanderweg eine enge Schlucht teilen (hier gehr alles kreuz und quer). Die letzte halbe Stufe Airolo, nach einem Flachteil von weiteren 7km, ist nicht ganz steil und lang. Hier stauten sich bereits schon die Autos auf der Autobahn. Noch vor 14 Uhr sind wir in Airolo angekommen und haben in einem Hotel ein Quartier bezogen – einen Campingplatz gibt es hier nicht - und uns für den letzten ganz großen Anstieg dieser Tour ausgiebig ausgeruht.

16. Airolo – San Gotardo (2108m) – Andermatt – Göschenen – Flüelen #68km:

Wir hatten nochmals großen Respekt vor dieser 13km langen Auffahrt und großes Bangen, dass der angesagte Regen bzw. Schnee ab 2000m uns erspart bleibt. Die erste gute Nachricht: das Wetter war auch auf diesem letzten Pass prima. Wir sind gut in den Rhythmus gekommen die erwarteten Pflastersteinpassagen waren kein großes Problem. Etwas verwirrend auf den ersten 6km ist die zweite Passstraße die immer wieder die alte quert und man aus der Ferne oftmals nicht weiß, wie die eigen Straße weiterführt. Nach 6km verschwindet die neue Passstraße ein wenig und man ist mit sich und dem Berg fast alleine. Wenig Verkehr zu diesem Zeitpunkt, wir sind noch vor 9Uhr aufgebrochen. Es war auch noch keine dieser nostalgischen Postkutschen zu sehen die regelmäßig zwisxchen Airolo und Andermatt hin un her fahren. Nach 8km kommt eigentlich der spektakulärste Teil dieser Auffahrt: durchweg Pflastersteine in endlosen Serpentinen, die oftmals sehr dicht aufeinander folgen. Diese vielen Serpentinen halten die Auffahrt vergleichsweise flach (vielleicht auch gerade wegen der Postkutschen) und bis zum Hospiz auf der Passhöhe haben wir auf die steilen Rampen gewartet – es ging also mal wieder erstaunlich gut (vielleicht waren wir aber inzwischen auch ganz gut trainiert). Die Abfahrt geht noch ein wenig auf der gepflasterten alten Straße entlang bevor sie auf die neue stößt. Es war an diesem Punkt, wo wir unseren Geschwindigkeitsrekord dieser Tour fast unmerklich aufgestellt haben: 72,1km/h – da kann es schon einmal den Fahrradhelm lupfen. Die Abfahrt ging weiter nach Andermatt, Teufelsbrücke, Göschenen... Dort, wo das Tal breiter wird verlässte der Radweg (immer noch Nr. 3) die normale Straße und man erreicht auf kleineren (zum Teil auch unbefestigten) Wegen, die im letzten teil wieder sehr flach sind, Flüelen. Zum ersten mal auf der Strecke, hat nun starker, z.T. stürmischer Regen eingesetzt. 2km vor Flüelen mussten wir also zum ersten mal die regenhosen herauskramen. In Flüelen liegen sich Bootsanlegestelle und Bahnhof gegenüber. Wir wollten mit dem Boot auf dem Vierwaldstätter See in Richtung Luzern und am darauffolgenden Tag nach Hause. Die Aussichten für den nächsten Tag waren nicht besser und eine halbe Stunde später, mit Vorfreude auf das eigene Bett, saßen wir trocken im Zug nach Basel und dann nach Bad Säckingen. Ein wenig abenteurlich war der Selbstverlad der Fahrräder, da der schweizer Schaffner starken wert darauf legte rechtzeitig loszukommen.

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© copyright Fotos Malte und Viola Thomas