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Informationen zu den Alpen

 

Alpen bedeutet in diesem Fall vor allem Pässe und damit viel Zeit, wenig Kilometer und eine MTB-Übersetzung, wenn wir mit unserem üblichen Gepäck unterwegs sein wollen.

Der Verkehr hält sich auf den meisten Pässen in Grenzen, solange die Überquerung des Passes ein Umweg bedeuten würde. Auf vielen von Frankreichs Pässen ist unserem Eindruck nach weniger los als in der Schweiz, Österreich oder Norditalien. Bestes Beispiel hierfür sind Cayolle (vom Süden her) oder Champs. Der Teil der italienischen Alpen, der an Frankreich grenzt, vor allem zwisceh Col d'Agnel (agnello 2748m) und Col de Lombarde (2351m) verfügt über vergleichsweise wenig erschlossene Gebiete mit kleinen Passstraßen (wenn Berichten im Internet und Kartenmaterial glauben kann).

Viele größere Alpentäler in Südtirol, Österreich und der Schweiz verfügen über ein gut ausgebautes Radwegenetz. Diese können allerdings, wenn sie zu stark an der Geländeform ausgerichtet sind sehr anstrengend werden.

Der bislang einzige uns bekannte richtig ausgebaute Radweg über einen Pass war über den Reschenpass (1507m), der Südtirol mit dem Inntal verbindet (allerdings von österreichischer Seite aus erst ab Nauders). Außerdem gelangt man in der Schweiz über Gotthard (2108m) und San Bernadino (2065m) über weite Teile der Anfahrt auf weniger befahrenen Neben-Straßen zu den Pässen.

Alternative Pässe:

Darüber hinaus sind uns einige sehr reizvolle 2000er-Pässe bekannt (aber noch nicht gefahren), weil auf denen PKWs verboten sind bzw. nicht weit kommen. Diese sind allerdings größtenteils geschottert und könnten teilweise sehr steil sein (die Grenze zum MTB ist hier fließend), aber noch keine Single-Trails. Deswegen kann es für Tourer mit einer guten Ladung Gepäck entscheidend sein, von welcher Seite so einen Pass anfährt.

Die Rede ist hier in den Dolomiten vom Limojoch (2172m, von Cortina aus nach Marebbe/Enneberg), Saita Begantini (2170m) vom Passo di Rolle aus, und dem Mahlknechtjoch bzw. Duronpass (2282m) von der Seiser Alm/Alpe di Siusi aus. Das Pfitscher Joch (2246m) verbindet Südtirol und das Zillertal in Österreich (der nördliche Teil wurde anscheinend erst vor ein paar Jahren mit einer Schotterstraße versehen).

In der Schweiz fanden wir im Wallis alternativ den Croix de Coeur (2174m) zwischen Verbier und Tzoumaz und den Furggenpass (2491m, zwischen Heiligkreuz und Grengiols). In der Churer Gegend den Laida Vois (2050m) zwischen Sufers und Andeer, das Churer Joch (2030m) oberhalb von Chur und, für unsere Zwecke mit einem Fragezeichen, den Durannapass (2121m) zwischen Langwies und Serneus bei Klosters. Ebenfalls mit Fragezeichen den Costainas (2251m) südlich von Scuol im Engadin und daran fast anknüpfend und nach Italien führend, der Döss Radlond (2234m) am Ende des Val Mora hin zum Lago di San Giacomo und von dort der Alpisella (2299m) nach Livigno runter.

In Frankreich fanden wir alternativ zum Cormet de Roseland (1967m) den Cormet D'Areches (2108m) in Richtung Bourg St. Maurice, von Briancon aus ist anscheinend eine Rundtour über den nördlich gelegenen Col de Granon (möglich, der Col de Parpaillon (2645m) ist eine sicherlich sehr anstrengende Alternative zum Col de Vars (2109m) und dann verbindet ja noch der Col de la Moutiere (2454m) die Bonette-Straße mit der des Cayolle.

Zudem muss man die schotterigen Höhenwege in Italien erwähnen. Zum einen die Assietta-Kammstraße zwischen Sestriere (2035m) und Col de la Finestre (2176m), mit dem höchsten Punkt bei fast 2500m und eienr Streck von über 30km. Ganz ähnlich und nicht sehr viel tiefer die Ligurische Grenzkammstraße vom Col du Tende (1908m) ansteigend Richtung Osten. Bei beiden ist allerdings mit motorisiertem Verkehr zu rechnen.

 

Kartenmaterial:

Hier reichen zunächst die Straßenkarten zu den betroffenen Ländern.

 

Links:

www.quaeldich.de/   (Beschreibungen zu den meisten wichtigen Alpenpässen und andere)

virtual alps (unzählige Bilder und Kurzinformationen von sehr vielen Pässen – macht süchtig und hilft bei der

Auswahl)

Jerry Nilson (führt ein sehr genaues Tagbuch über seine Überquerungen - man muss ja nicht gleich fünf an einem

Tag fahren!)

bergstrassen.de (mit schnellen Kurzbeschreibungen und sehr schönen Bildern zu allen Pässen - auch als Desktop)

alpentouren (noch mehr über Alpenstrassen und mit kleinen Filmchen von Abfahrten)

Europäische Bergfahrten Archiv (Höhenprofile der meisten europäischen großen und kleinen Pässe zu finden)

The Mountain Site (noch präzisere Höhenprofile von nicht ganz so vielen Pässen)

bike-explorer.ch (schweizer MTB-Seite)

alpen-biken.de (MTB-Seite mit Berichten zu Alpenüberquerungen)

Alpenrouten (eigentlich für Motorradfahrer, aber mit spannenden Ideen für entlegene aber erreichbare Stellen im gesamten Alpengebiet)